Musik für Harfe, Laute, Lyrichord
Margret Koell, Walisische Tripelharfe, Leitung; Michele Pasotti, Erzlaute, Theorbe; Sławomir Zubrzycki, Lyrichord bzw. Viola Organista; Ensemble Between The Strings
Accent/Note 1 (CD)
Die „Wunderbare Maschine“ ist das Lyrichord, ein dem Cembalo ähnliches Instrument, bei dem die Saiten auf einem sich drehenden Rad liegen – ein Prinzip, das eine Streichbogentechnik ersetzt. Das Lyrichord, erdacht von Leonardo da Vinci, spielt eine große Rolle auf diesem Album, das barocke Werke von Händel und James Oswald mit dem zeitgenössischen Stück „flapping its wings“ des 1968 geborenen Christof Dienz reizvoll vereint. Die Solisten, allen voran Sławomir Zubrzycki, der sein selbstgebautes Lyrichord spielt, überzeugen mit Präzision, Spielfreude und tänzerischem Schwung. Das Klangbild ist transparent und ausbalanciert. Eine wunderbare Produktion.
✪ Pluhar, L’Arpeggiata: Händel goes Wild (Erato)…