Hinweis zum ersten Teil der Roon-Ratgeber-Serie (AUDIO+ stereoplay 07/2025, ab Seite 68)
■ Ich nutze Roon schon seit einigen Jahren. Damals, beim Start mit Roon, ging es mir weniger darum, meine Musiksammlung zu katalogisieren, einfach abzuspielen etc., sondern vielmehr um die Möglichkeit, mit Roon auf digitalem Weg „akustische Raumkorrekturen“ durchzuführen.
Roon bietet die Möglichkeit, mittels eines „Faltungsfilters“ das Audiosignal so anzupassen, dass der Klang im Hörraum optimiert wird. Nun, Roon erzeugt ein solches Faltungsfilter nicht selber. Aber da gibt es zum Beispiel die Firma Audiodata, die sich unter anderem auf digitale Raumkorrekturen spezialisiert hat. Die Spezialisten der Firma Audiodata erstellen nach erfolgter Raumeinmessung ein „Faltungsfilter 66-k-ter-Ordnung“, das heißt mit 2 x 32.768 Stützstellen. Mit dieser *.zip-Datei können dann die Musikdateien „online“, also in Echtzeit, korrigiert, das heißt für den Raumklang…