Der gebräuchlichste Zweck von Mastering ist sicherlich das Laut- und Breitmachen eines Songs, damit dieser im Radio oder Club entsprechend funktioniert. Doch das Aufgabengebiet geht weit darüber hinaus und die Grenzen zum Mixing sind fließend. Ein Engineer beschränkt sich dabei nicht auf die Anwendung eines Limiters, sondern nutzt für gewöhnlich Equalizer, Exciter, Kompressoren, Reverbs und Imaging-Tools, um den Sound vielschichtig zu gestalten. Davon abgesehen muss er stets Kundenwünsche und Zielpublikum vor Augen haben, was nicht automatisch miteinander harmoniert. Auf je mehr Erfahrung zurückgegriffen werden kann, desto besser.
Im Falle eines kompletten Albums kümmert sich der Engineer darum, dass die enthaltenen Songs eine einheitliche Lautstärke haben und sich in ähnlichen Frequenzspektren bewegen. Denn ist ein Song extrem bassig und der nächste höhenlastig, wird der Hörer sicherlich ganz schnell abschalten. Abschließend folgt…