» In der Geschichte der Musik öffnet sich immer wieder ein Fenster für diese Musik: „E2-E4“, „Music for 18 Musicians”, … jetzt „Ritual. « Träume, Halluzinationen, Visionen, außerkörperliche Erlebnisse, drogeninduzierte Trancezustände. In der Welt der physischen Objekte, der klinischen Diagnostik und des Materialismus sind dies genau definierte Phänomene, die von einem Klumpen grauer Substanz erzeugt werden, den wir Gehirn nennen. In der Musik von Jon Hopkins sind sie Teil eines Kontinuums, das sich aus einem spirituellen Kosmos bis in unser tägliches Leben ausdehnt. Für Hopkins bildet Kunst die Brücke zwischen diesen beiden Bereichen, und auf seinem neuen Album „Ritual“ führt sie uns an Orte, die fremd und von intensiver Schönheit sind.
Es scheint, als gäbe es immer wieder bestimmte Augenblicke in der Geschichte, an denen sich ein Fenster für diese…
