Bei der Verarbeitung von hochwertigem Quellmaterial ist feinfühlig und normgerecht vorzugehen. Die Darstellung darf dabei höchstens an die Lichtverhältnisse angepasst werden, die das Wohnzimmer vom Studio unterscheiden. Schlechte Quellen, die falsch belichtet wurden, verrauscht sind oder viele Artefakte wie Klötzchen, Banding etc. ent-halten, können aufgehübscht werden. Das Problem ist, dabei zu erkennen, ob bei der Aufnahme zum Beispiel gezielt Unschärfen, Clipping, Unruhe, Rauschen oder Farbfehler eingesetzt wurden, um Emotionen zu erzeugen. Die vielen Dutzend Algorithmen zur Bildverbesserung müssen auf jedes Bildobjekt in der nötigen Dosierung angewendet werden. Dazu ist die korrekte Klassifizierung von Szenarien und Elementen notwendig, damit zum Beispiel ein Gesicht im Vordergrund akzentuiert wird, während die Landschaft im Hintergrund verschwommen bleibt. Hier sind neuronale Netze der letzte Schrei, und in der zweiten KI-Generation hat Philips die Erkennung von…