Eine LAN-Party, irgendwann Ende 2000, irgendwo im Ruhrgebiet. Acht Bald-Abiturienten sitzen verteilt in zwei Kellerräumen, auf den Tischen stapeln sich Bier, Cola, Chips und leere Pizzaschachteln. Gerade sind zehn spannende Matches Counter-Strike vorbei, in der Pause beschäftigt man sich mit anderen Dingen. Hier hört jemand Musik und gibt mit seinem neuen Win-amp-Skin an, dort versucht jemand mal wieder verzweifelt, seine Probleme mit dem IPX-Protokoll der Netzwerkkarte zu lösen. Und in der Ecke sitzt jemand und spielt dieses eine „supergeile“ Spiel, das leider nur er supergeil findet – Operation Flashpoint oder sowas. Doch was steht nach der Pause als zweiter LAN-Dauerbrenner auf dem Plan? Richtig. Diablo 2. Denn so launig die Hatz auf hässliche Höllenkreaturen alleine auch ist, im Multiplayer-Modus macht es gleich noch mehr Spaß, den Dämonen, Monstern, Zombies, Geistern…
