Mr. Rementer, manchmal sind Sie Darsteller, Second Unit Director und über allem auch Stuntkoordinator. Können sie uns schnell erklären, was ein Stuntkoordinator eigentlich genau macht?
Im Falle von Nobody und anderen Filmen ist unser Job, alles, was mit Stunts, Kampfchoreografie, Autos oder ähnlichen Dingen zu tun hat, zu überwachen. Zum einen, um es für alle Beteiligten so sicher wie möglich zu gestalten und zum anderen – und das ist mir besonders wichtig –, um es gleichzeitig möglichst spektakulär aussehen zu lassen. Wir kontrollieren die Drähte, an denen die Darsteller hängen und organisieren die Stunt-Doubles.
Was waren die großen Herausforderungen bei den Dreharbeiten für „Nobody“? Vor allem, da Bob Odenkirk keine 20 Jahre mehr jung ist?
Als ich ursprünglich an das Set von „Nobody› kam, dachte ich, meine Herausforderung würde darin…