Arno Geiger, Michael Köhlmeier, Robert und Eva Menasse, Marlene Streeruwitz: Denkt man an österreichische Autor* innenen, so kommen schnell diese internationalen Größen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur in den Sinn. Und auf der Buchmesse in Leipzig Ende April werden natürlich auch Arno Geigers neuestes Werk „Das glückliche Geheimnis“ (Rezension S. 88), in dem er von Anläufen, Enttäuschungen und dem Glück des Gelingens schreibt, oder auch Michael Köhlmeiers „Frankie“, eine Road Novel, die die Reise eines Wiener Teenagers gemeinsam mit einem aus dem Gefängnis entlassenen Großvaters im Zentrum hat, gebührend zelebriert.
Aber zeitgenössische, österreichische Literatur ist so viel mehr als große Namen. „Selbstverständlich ist es erfreulich, dass wir diese extrem erfolgreichen Autorinnen und Autoren in der österreichischen Literatur haben. Wir haben geradezu ‚lebende Klassiker‘, wie etwa Elfriede Jelinek, Peter Handke oder Christoph Ransmayr“,…
