Alles, was in der Originalsprache von der Autorin gewollt wurde, ihr Sound, Rhythmus und Anliegen, soll, geschmeidig erzählt und in seiner ganzen Radikalität, auch im Deutschen ankommen“, sagt Verlegerin Else Laudan. Sie selbst übersetzt unter anderem Liza Cody und Sara Paretsky, ihre Kollegin Dr. Iris Konopik die Bücher von Dominique Manotti. „Viel zu viel Anspruch“, lacht Laudan. Aber es ist der Anspruch, der dem Verlag zu seiner Popularität im Buchhandel und bei Kritiker *innen verholfen hat. Anspruch, der sich kaum monetarisieren lässt. Alle Kriminalromane, die bei Ariadne erscheinen, sind Herzensprojekte, politisch, literarisch und feministisch, und spiegeln auch den Anspruch, den ihre ausgezeichneten Autorinnen an sich selbst haben, wider: auf etwas aufmerksam machen, die Stimme erheben, abseits des kapitalistischen Einheitstons.
„Die Menschen sehnen sich in harten Zeiten nach Eskapismus, den bieten…