Wenn Sie erfahren wollen, was alles in einem Huhn steckt, dann müssen Sie in ein japanisches Yakitori-Restaurant. Hier werden nicht nur Keule, Brust und Flügel wie nirgendwo sonst zu knusprig-saftiger Perfektion gegrillt. Die besseren Lokale haben auch Hühner-Cuts im Angebot, die in westlichen Ländern meistens höchstens der Tierarzt kennt.
Sode, der Schultermuskel, der zwischen Flügel und Brust sitzt, wird herrlich knackig gegrillt, Nankotsu, gegrillte Brustbein-und Knieknorpel, werden über den Kohlen zu rauchig-crunchigen Leckerbissen. Kokoronokori, das Verbindungsstück zwischen Herz und Leber, hat einen ganz eigenen Geschmack irgendwo zwischen Innereien und Muskel, Bonjiri, der Bürzel, bleibt beim Grillen besonders saftig. Der Gipfel der Yakitori-Kunst ist vielleicht Chochin, gegrillte Hühnereileiter, an denen noch der Dottersack mit dranhängt, der gleich als üppiger Dip benutzt werden kann.
Daneben gibt es auch bei uns gern genossene…
