Matt Ruff – 88 Namen
Das Genre zu bestimmen, in dem Matt Ruff schreibt, war noch nie einfach. In „Fool in the Hill“, seinem ersten Roman und Bestseller, liegt das Genre irgendwo zwischen Fantasyroman, Liebesroman, historischem Roman und Märchen. Sein letztes Buch „Lovecraft Country“, das gerade als HBO-Serie verfilmt wurde, kann man als Mischung aus Horrorgeschichte und politischem Kommentar einordnen. Und wie steht es um sein aktuelles Werk „88 Namen“?
John Chu, ein chinesisch-stämmiger Amerikaner, arbeitet und lebt online. Sein Job ist es, als „Sherpa“-Fremdenführer seine Kunden durch Onlinespiele zu führen und dafür zu sorgen, dass sie die spannendste Variante des Rollenspiels erleben. Als er bei seinem neuen, anspruchsvollen Kunden vermutet, dass es sich um den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un handelt, der die digitale Welt politisch nutzen möchte, entstehen online…
