Anfang Juni haben Hacker via Messaging-Dienst Telegram die Download-Links zu 361 Millionen sensiblen Datensätzen verbreitet. Neben Mailadressen sind darin auch die dazugehörigen Passwörter enthalten, und was noch schlimmer ist: die betreffende Webseite, zu der die Mail-/Passwort-Kombi gehört. Damit kann im Grunde jeder, der im Besitz der Daten ist, diese missbräuchlich nutzen und finanziellen Schaden anrichten oder Betroffene diskreditieren.
Doch es ist kein Einzelfall: eBay, Facebook, Twitter, Deezer, Adobe, Microsoft, Mastercard, Uber, Tumblr, Reddit, Conrad, Vodafone, Yahoo … die Liste mit Datenpannen (Data Breach) lässt sich mit vielen weniger bekannten oder in Deutschland nicht relevanten Webseiten und Diensten lange fortsetzen.
Doch woher stammen die Daten? Kommen vertrauliche oder persönliche Daten von einer Organisation oder einer Person an die Öffentlichkeit kann das verschiedene Gründe haben: Hackerangriffe, menschliche Fehler, technische Schwachstellen oder böswillige…