Für den Datenabgleich zwischen Systemen greifen viele Anwender zu Rsync, das jedoch nicht mit Cloud-Dienste zurechtkommt. Hier springt Rclone ein. Es unterstützt neben kommerziellen Clouds wie Amazon, Backblaze, Cloudflare, Dropbox, Google und Microsoft Azure auch selbst gehostete Lösungen wie Own- und Nextcloud oder Seafile, Storage-Lösungen wie Ceph und Minio sowie bewährte Protokolle wie HTTP, FTP, SFTP und WebDAV. Das aktuelle Rclone-Release finden Sie im Github-Repository des Projekts als Binärpaket.
Vor dem Einsatz richten Sie Rclone mithilfe des Unterbefehls config für den gewünschten Zielspeicher ein. Ein einfaches Assistenzsystem führt Sie durch die Grundkonfiguration. Anschließend übertragen Sie mit copy die gewünschten Daten. Rclone ignoriert bereits vorhandene Dateien, sofern Größe und Zeitstempel mit der Quelle übereinstimmen. Mit ‐I weisen Sie die Software an, trotzdem alles zu übertragen. Der Unterbefehl sync hält den Cloud-Speicher im…