Es sind zwar keine großen Schritte, doch der Anteil „grünen“ Stroms wird langsam, aber sicher größer. Laut statistischem Bundesamt haben Wind-, Sonnen-und Wasserkraft 251,8 der 449,8 Milliarden Kilowattstunden zum gesamten in Deutschland erzeugten Strom beigesteuert. Damit stammten 56 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energieträgern – im Vorjahr waren es noch 46,3 Prozent von insgesamt 510,2 Mrd. kWh. Erstmalig überflügelten Wind, Sonne und Wasser damit auch in allen einzelnen Monaten die althergebrachten Wege der Stromerzeugung.
Erstmalig trug auch kein fossiler Energieträger die Hauptlast: Windenergie hatte einen Anteil von 31 Prozent und löste damit die Kohle ab, die noch zu 26,1 Prozent mit von der Partie war (2022 33,2 Prozent). Nur leicht stiegt der Anteil des Solarstroms: Photovoltaik stieg von 10,6 auf 11,9 Prozent – angesichts der geringeren Gesamtmenge des Stroms bedeutete…