Der Begiff der „Projects“ bezeichnet im amerikanischen Englisch einen Komplex von Sozialbauten. Häufig sind Armut, Drogen und Gewalt hier die einzigen wirklichen Konstanten. „The Florida Project“ stellt dabei aber weniger Not und Leid in den Mittelpunkt, sondern zeichnet stattdessen ein Sozialporträt, in dem die Protagonisten vor allem versuchen, aus dem Wenigen, was sie haben, das Beste zu machen. Das gelingt dem Film besonders auch deshalb so gut, da er vor allem die Perspektive der sechsjährigen Moonee und ihrer gleichaltrigen Freunde in den Mittelpunkt stellt, aus deren Sicht viele der Einschränkungen, die ihr Leben auszeichnen, wenn überhaupt nur wie kleinere Unannehmlichkeiten, zumeist aber sogar wie spannende Herausforderungen erscheinen. Das Bild der Disc bietet guten Blu-ray-Durchschnitt ohne große Fehler. Der Ton kommt dagegen, gerade wenn drei oder vier der Kiddies durcheinanderschreien, doch…
